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Preisfindung beim Immobilienverkauf - Fehler, die teuer werden können

Herausgegeben von in Häufige Fehler beim Immobilienverkauf ·
Tags: Immobilienverkauf
Immobilienverkauf - nicht zu hoch pokernWenn sich Immobilieneigentümer nicht sicher sind was ihre Immobilie Wert ist, wird der Verkaufspreis gerne mal etwas höher angesetzt, frei nach dem Motto: „runtergehen kann ich ja immer noch“. Natürlich können Sie das, aber unrealistische Preisvorstellungen können Sie am Ende viel Geld kosten.

Warum es nicht ratsam ist beim Preis zu hoch zu pokern

In Zeiten, in denen die Medien häufig über steigende Immobilienpreise berichten, verstärkt sich dieses Phänomen noch. Stichworte wie „explodierende Immobilienpreise“ u.ä. in den Schlagzeilen der Medien lassen verkaufswillige Immobilienbesitzer oft frohlocken. Das sich die Meldungen aber oft nur auf bestimmte Immobilientypen und / oder bestimmte Wohnlagen beziehen wird dann gerne mal überlesen. Was sich ins Gedächtnis einbrennt, ist die Schlagzeile – insbesondere dann, wenn Sie in kurzer Zeitabfolge mehrmals gelesen wird. Und das ist auch nur menschlich.

Dass es jedoch auch finanzielle Verluste nach sich ziehen kann, wenn man eine Immobilie zu einem unrealistischen Verkaufspreis anbietet, wird dabei oft vergessen. So ist der Artikel, der bereits 2013 in ImmoCompact, dem Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft erschienen ist, gerade jetzt für den Immobilienmarkt in Düsseldorf immer noch brandaktuell.

In dem lesenswerten Artikel wird auf eine Studie verwiesen, die sich mit den Auswirkungen auf den Verkauf befasst, wenn der Verkaufspreis zu hoch gegriffen ist. Es wird auch erläutert was es den Eigentümer unterm Strich kosten kann bzw. zu welchen Vermögensverlusten es führen kann, wenn Verkäufer ihre Immobilie zu einem überzogenen Preis anbieten.

Ein Artikel, der trotz des älteren Datums auch für die derzeitige Lage am Immobilienmarkt in Düsseldorf aktuell ist. Hier geht’s zum Artikel > Verkaufsfalle Verhandlungsspielraum: Falsches Taktieren führt zu Vermögensverlusten beim Immobilienverkauf (Der Link führt Sie auf die Seiten von ImmoCompact, dem Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft.)

Zu verschenken haben Sie aber auch nichts - oder doch?Immobilienverkauf - kein Geld verschenken

Auf der anderen Seite sollten Sie natürlich auch kein Geld verschenken. Im Berufsalltag hatten wir auch schon Fälle, in denen verkaufswillige Immobilien Eigentümer den Wert ihrer Immobilie selbst deutlich zu niedrig eingeschätzt hätten. Damit hätten sie viel Geld verschenkt, wenn sie nicht fachlichen Beistand eingeholt hätten, bevor sie den Verkaufspreis festgesetzt haben. Fehleinschätzungen bis zu 100.000,- Euro haben wir schon mehrfach erlebt.

Insofern können wir den Rat, der auch im Artikel von ImmoCompact gegeben wird, nur bestätigen. Bevor Sie irgendwelche Verkaufsaktivitäten starten, sollten Sie sich an einen qualifizierten Fachmann wenden, um den Wert Ihrer Immobilie ermitteln zu lassen. Das kann Sie nicht nur vor teuren Fehlern schützten, ein schriftliches Wertgutachten kann Ihnen auch helfen bei Verkaufsverhandlungen sicherer aufzutreten und die Argumentation beim Verkauf deutlich erleichtern.

Online Tools für Immobilienbewertung

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: „Gibt es nicht inzwischen schon Tools, mit denen man Immobilien online bewerten kann?“ In der Tat bieten manche Portale solche „Bewertungs-Tools“ an, allerdings ist es ratsam dabei das Kleingedruckte zu beachten! Manchmal ist der Hinweis relativ gut versteckt, meist ist er aber vorhanden, der Hinweis, dass die Bewertung allein auf den Angebotsdaten des jeweiligen Portals basiert - Angebotsdaten, bei denen meist auch unklar ist, ob die Immobilien je verkauft wurden bzw. wenn, zu welchem letztendlichen Preis. Reine Angebotspreise können (teilweise erheblich) von den tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen, das dürfte einleuchten. Dadurch wird es schwierig die Daten richtig zu interpretieren, wenn man den Immobilienmarkt der Region nicht wirklich gut kennt bzw. sich nur gelegentlich mal mit dem Thema Immobilienpreise auseinandersetzt.

Gutachter und entsprechend qualifizierte Immobilienmakler rechnen in aller Regel mit den Daten der Gutachterausschüsse, denn die offiziellen Grundstücksmarktberichte basieren auf realen Verkaufspreisen - auf den Immobilienpreisen, die beim Verkauf auch notariell beurkundet wurden. Nicht ohne Grund gibt es den viel zitierten Satz: "Der Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses ist die Bibel des Immobilienprofis". Und nicht ohne Grund setzten sich die Experten der Branche sehr intensiv mit diesem, je nach Region, sehr umfangreichen Zahlen- und Datenwerk auseinander.



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